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 Am V-Day 14.02.2014 auf dem Valoisplatz in Wilhelmshaven haben auf Einladung von Monika Werker und Roswitha Müller 120 Frauen im Rahmen der weltweiten Aktion „One Billion Rising“ tanzend ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen gesetzt.

 



Ein Deutliches Zeichen gegen Gewalt

Monika Werker wünscht sich mehr Wertschätzung für Frauen
Gemeinsam mit Roswitha Müller hat die Jeveranerin eine Aktion zum weltweiten Projekt

„One Billion Rising“ auf die Beine gestellt. In Wilhelmshaven tanzten dabei 120 Frauen.



Frauenrechte sind für Monika Werker eine Herzensangelegenheit. Als alleinerziehende, berufstätige Mutter
hat sie selbst erlebt, dass die Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist. Selbst wenn –der 56-Jährigen wäre das ohnehin nicht genug. Sie träumt vom Matriarchat, einer Gesellschaft, in der ein Mütterclan gesetzgebend, der Besitz in Frauenhand und mütterllche Werte vorherrschend sind.
„Zur Zeit bestimmen die Männer in Politik und Religion“, sagt Monika Werker. Das Ergebnis sei eine Ellbogengesellschaft, die nach Macht und Besitz strebe.
Mensch und Natur würden wenig geachtet. „Das Matriarchat wäre eine Konsensgesellschaft, ein Leben im Einklang mit der Natur.“ Kindererziehung und die Pflege der Kranken und Alten würden wertgeschätzt – im Gegensatz zur heutigen Gesellschaft, in der soziale Arbeit weder gerechte Entlohnung noch Anerken-
nung erfahre.
Die Jeveranerin hat sich vor einigen Jahren dem Gode-Netzwerk angeschlossen, einem Zusam-
menschluss von Frauen, die einander beistehen und die Gesellschaft verändern möchten. „Oberstes Ziel ist mehr Wertschätzung für Frauen.“
Dass die in der Gesellschaft an vielen Stellen fehlt, beweisen aktuelle Zahlen. Jede dritte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von sexueller Belästigung, jede vierte von häuslicher Gewalt. Letzteres
hat auch Monika Werker erlebt. Nach ihrer Scheidung war für sie klar, dass sie anderen Frauen helfen möchten.
Als Sozialpädagogin bietet sie - nebenberuflich - Wegbegleitungen in schweren Stunden an. Außerdem ist sie Kursleiterin für meditaive Kreistänze für Frauen. Vor und nach den Stunden ist auch immer Zeit für ein Gespräch.
Vor zwei Jahren hat sie außerdem eine Möglichkeit gefunden, die Leidenschaft fürs Tanzen und den Kampf
für Frauenrechte zu vereinen:


Das Projekt „One Billion rising“. Unter dem Motto „Break the Chains“ –
„Brecht die Ketten“ – treffen sich Frauen jeweils am Valentinstag
weltweit an zahlreichen Orten, um eine zuvor einstudierte Choreographie zu tanzen.
Gemeinsam soll so ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen gesetzt werden.
Die Idee stammt von einer New Yorker Feministin. Sie rief diese Aktion 2012 ins Le-
ben. Nur ein Jahr später hatte Monika Werker in Jever bereits genug Frauen motiviert,
um öffentlich zu tanzen.


„Frauenrechte und Tanz –das ist etwas für mich“, sagt sie und ihre Augen leuchten.
In ihrer Freundin, der Tanzlehrerin Roswitha Müller, fand sie eine Mitstreiterin. In die-
sem Jahr organisierten beide eine Aktion auf dem Valoisplatz in Wilhelmshaven mit
120 Frauen. Viele Teilnehmer kamen aus den Tanzkursen von Monika Werker und Ros-
witha Müller. Aber auch Tanzschulen oder Zumba-Kurse schlossen sich an. Unterstützt
wurden die Frauen von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Ellen Seehausen.
Das Zeichen gegen Gewalt war deutlich. Eine halbe Stunde dauerte die Aktion, danach
kamen die Frauen miteinander ins Gespräch. „Es kann einfach nicht sein, dass Frau-
en so wenig geschätzt werden“, sagt Monika Werker. Allein in Deutschland suchen
40 000 pro Jahr Schutz in Frauenhäusern – weil ihre Partner so wenig Respekt vor
ihnen haben, dass sie sich nicht scheuen, gewalttätig zu werden. „Diese Menschen-
rechtsverletzungen darf der Staat nicht dulden.“
Die 56-Jährige hat die Gesellschaftsform, in der wir leben, als Grundproblem aus-
gemacht. Frauen blieben zu oft auf der Strecke, sagt sie. Vor allem die, die sich nicht
den materiellen Bestrebungen und dem Leistungsdenken der Männer unterordnen wol-
len. „Wenn eine Frau in dieser Gesellschaft Karriere macht, hat sie sich angepasst, das Le-
ben in der Konkurrenzgesellschaft akzeptiert.“


Monika Werker wünscht sich eine Abkehr von dieser Machtbesessenheit und eine
Welt, in der Werte wie Mütterlichkeit oder die Nähe zur Natur das Leben bestimmen. Im
Gode-Netzwerk hat sie Mitstreiterinnen gefunden.

Einmal im Jahr kommen die Frauen zusammen, um Ideen auszutauschen. Männerfeind-
lich sind sie wegen ihres Wunschs nach einer anderen Gesellschaft aber noch lange
nicht: „Sexismus hat im Matriarchat keinen Platz“, sagt Monika Werker, „wir sind in-
tegrativ, freundlich und lebensbejahend.“

 

 

Ich bin Mitfrau im Verein: Erwachen der neuen Weiblichkeit.e.V.

http://www.weiblichkeit-erwacht.de/frauensymposium-erwachte-weiblichkeit/

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